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Dr. Sommelier – der Arzt, dem die Flaschen vertrauen

Das Witzigste, was man mit Wein machen kann?

Mit Freunden eine gute Flasche leermachen und sich irrwitzige Geschichten dabei erzählen. Das ist sicher das Witzigste, was man mit Wein machen kann. Aber kurz danach kommt auch schon Dr. Sommelier, die Satire- und Nonsens-Kolumne auf wineroom.de.

Was Dr. Sommer für die Jugend, ist Dr. Sommelier für die Weinwelt. Natürlich ein Pseudonym, der Name. Aus gutem Grund! Es erlaubt Dr. Sommelier, sich auch mit jenen Fragen zu befassen, die jenseits aller Scham- und Schmerzgrenzen liegen.

Denn er ist: der Arzt, dem die Flaschen vertrauen. Keine Frage zu abwegig, kein Gedanke zu weit hergeholt, als dass Dr. Sommelier dafür nicht in feuchte, dunkle Keller steigen und noch ein Faß aufmachen würde.

Zwischen Genie und Wahnsinn

Die ganze Doppelbödigkeit dieses Kummerkastenonkels offenbart sich schon im Namen. Der Begriff “Sommelier”, er enthält als wesentlichen Baustein das Wort “lie”. Im Französischen bezeichnet das die Weinhefe, also den zentralen Faktor, der die Umwandlung von Saft zu Wein überhaupt erst möglich macht. Im Englischen aber bedeutet “lie” so viel wie Lüge bzw. lügen. Was ist also richtig?

Beides steckt drin im Namen: unverzichtbar für Wein – und schamlos an den Haaren herbeigezogen. Jeder Beitrag der Kolumne spielt mit dieser Doppelbödigkeit: substanziell wie die Hefe einerseits, aberwitzige Lüge andererseits. Die zwei gegensätzlichen Pole liegen ebenso nah beieinander wie Engelchen und Teufelchen, Genie und Wahnsinn, Pappkarton-Plörre und Winzersekt.

Ein Riesen-Jux für jene Weinfreunde, die ihre Leidenschaft nicht verbiestert ernst sehen, sondern auch ohne Vollrausch über die Absurditäten ihres Lieblingsthemas lachen können. Kleine Kostprobe? Gibt’s hier.